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Familienunternehmer weisen IWF-Kritik scharf zurück

Der Verband der Familienunternehmer wehrt sich in einem offenen Brief an den Internationalen Währungsfonds (IWF) gegen den Vorwurf, familiengeführte Unternehmen seien der Quell für steigende Ungleichheit in Deutschland . Man habe "irritiert zur Kenntnis" genommen, dass der IWF für Deutschland "die familiengeführten Unternehmen unseres Landes für eine vermeintlich wachsende Vermögensungleichheit (mit)verantwortlich macht", schreibt der Verband in dem Brief, über den das "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe) berichtet. Der Verband halte "dies für eine in der Sache nicht gut begründete und geradezu fahrlässig interpretierte Zuschreibung". Die Familienunternehmer bitten daher um einen vertieften Blick des IWF in die deutsche Familienunternehmerlandschaft. Unterzeichnet hätten den Brief Verbandspräsident Reinhold von Eben-Worlée und Hauptgeschäftsführer Albrecht von der Hagen, berichtet die Zeitung. Vor einer Woche hatte der IWF in einem Bericht geschrieben: "Deutschland ist eines der Länder mit der höchsten Vermögens- und Einkommensungleichheit der Welt." In den Familienunternehmen konzentriere sich der Reichtum des Landes in den Händen einiger weniger. Die Erfolge der exportstarken Familienunternehmen, vor allem in China, hätten den im System angelegten Effekt seit dem Jahr 2000 erheblich verschärft, so der IWF. Der Verband schreibt in seinem offenen Brief, die Familienunternehmen seien ein wichtiger Stabilitätsanker. Das habe sich auch in der Finanz- und Wirtschaftskrise gezeigt . Gerade weil die Unternehmen ihre Gewinne thesaurierten und ihre Eigenkapitalbasis ausbauten, hätten sie die Krise weitaus besser gemeistert als andere. Und ihr Einfluss auf Wachstum und Wohlstand sei "kaum zu überschätzen" für die deutsche Volkswirtschaft, heißt es in dem Brief des Verbands der Familienunternehmer, über den das "Handelsblatt" berichtet. Das Re-Investieren, das der IWF als Wohlstand für Wenige interpretiere, sei aber der Grund für viele Patente, die in deutschen Unternehmen liegen. Foto: Büro-Hochhaus, über dts Nachrichtenagentur  

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