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Fingernägel: Vorsicht vor Schäden am Nagel

Fingernägel lassen sich nur sehr schwer verstecken und gerade brüchige und splitternde Nägel fallen beim Händeschütteln sofort ins Auge. Aus diesem Grund gehen Frauen, die viel Wert auf ihr Aussehen und ein gepflegtes Auftreten legen, gerne ins Nagelstudio. Die Fingernägel regelmäßig und vor allem richtig zu pflegen ist für einen gepflegten Eindruck nämlich unerlässlich. Doch Vorsicht: Zu viele chemische Behandlungen können den Nägeln auch schaden. Die Kosmetikerin Angela Ebert erklärt dazu: „Wer sich für eine Verlängerung mithilfe von preisgünstigem Acryl entscheidet, riskiert, dass der eigene Nagel immer dünner wird“. Der Grund dafür: Vor der Behandlung wird die Nageloberfläche künstlich leicht angeraut, damit der Acrylnagel richtig aufgebracht und gestaltet werden kann.

Schonende Nagelmodellagen bevorzugen

Auch Nageldesigns aus herkömmlichen Gels können den Nägeln schaden. „Zunächst wird die Nageloberfläche angeraut und ein sogenannter Primer – eine Art Säure – aufgetragen, um den Nagel porös zu machen. Darauf haftet das in mehreren Schichten aufgetragene Gel dann, nachdem es mit UV-Licht über mehrere Minuten bestrahlt wurde. Aber es muss immer wieder herunter gefeilt werden, wenn es erneuert werden soll“, erklärt Angela Ebert. Die natürlichen Nägel zu erhalten und pflegen wird auf diese Weise sehr schwierig. Die Spezialistin in Sachen Nageldesign hat sich deswegen für ein anderes Verfahren entschieden. Dieses wurde bereits vor über 25 Jahren in Südafrika entwickelt – so die Selbstauskunft von Bio Sculpture. Mittlerweile wird die Methode vor allem in den USA, Kanada, aber auch in Australien, England und Japan angewandt. Doch auch in Deutschland entscheiden sich immer mehr Kosmetikerinnen und Nagelspezialistinnen für dieses Verfahren. Die Kosmetikerin Ebert erläutert dazu: „Dabei nutzen wir Gele, die ganz leicht ablösbar sind und den natürlichen Nagel auf sanfte, schonende Weise erhalten“

Bis zu vier verschiedene Gelschichten

Erst nachdem man Schulungen erhalten, mehrere Monate geübt und erfolgreich eine Prüfung abgelegt hat, darf man die Modellage mit den lösbaren Spezialgelen anbieten. Angela Ebert leitet solche Schulungen und führt dazu aus: „Wir kleben keine Plastiktips auf die Nägel, sondern verlängern den Naturnagel bei Bedarf schonend und natürlich aussehend über spezielle Schablonen. Anschließend werden die Nägel durch Gele, die sich von selbst glätten, gestaltet.“ Bei der Anwendung werden – inklusive der Pflegeprodukte – maximal vier Schichten Gel auf den Nagel aufgetragen. Die Modellage bleibt dabei, so Ebert, sehr flexibel: „Man hat anschließend nicht das Gefühl von Künstlichkeit, sondern vielmehr ein natürliches Nagelgefühl. Und der Nagel sieht gepflegt aus.“

Aushärtung durch LED-Licht

Mit neuen LED-Lichtern härten die Gelschichten innerhalb kürzester Zeit aus. Bisher musste man mit ungefähr zwei Minuten UV-Licht pro Gel-Schicht rechnen. Unter der neuen LED-Lampe des Gelherstellers wird die Wartezeit nun auf 30 Sekunden verkürzt. Nur circa anderthalb Stunden braucht die Behandlung daher insgesamt – schon kann die Kundin das Studio mit professionell gestylten Fingernägeln verlassen. Das Design hält in der Regel vier Wochen lang, in denen man sich nicht um die Nägel kümmern muss. Hautausschläge an den Fingern muss man bei dem Verfahren nicht befürchten, denn „die Gele sind zu 99 Prozent allergiefrei wissenschaftlich getestet“, erklärt der Bio Sculpture-Sprecher Marcel Sensis. Die nagel- und hautschonende Modellage wird inzwischen in knapp 250 verschiedenen Studios in ganz Deutschland angeboten und kostet zwischen 50 und 70 Euro.

Foto: djd/BSD Biosculpture Deutschland GmbH & Co. KG

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