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Gewerbegebiet econova: Hohe Nachfrage nach verbleibenden Grundstücken

Zahlreiche Unternehmen haben seit Anfang 2012 Grundstücke im Essener Gewerbegebiet econova erworben und damit für eine beeindruckende Vermarktungsserie gesorgt. In allen Fällen unterstützte die EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH den Grundstückseigentümer RWE Power AG bei der Vermarktung der Flächen. Rund zehn Hektar Grundstücksfläche fanden so neue Eigentümer. Mittlerweile sind nur noch rund neun Hektar der insgesamt rund 119 Hektar Industrie- und Gewerbeflächen verfügbar.
Die BTS GmbH, der größte DAF-Händler in Deutschland, hat ein rund 12.900 Quadratmeter großes Grundstück erworben. Auf dem neuen Firmengelände in der Econova-Allee 31 hat das Unternehmen eine moderne Service- und Reparaturwerkstatt für Nutzfahrzeuge errichtet. Im Juli 2012 zog BTS mit seiner Niederlassung vom bisherigen Standort im Gewerbegebiet Ruhrau nach econova. Insgesamt sind 15 neue Arbeitsplätze entstanden, so dass insgesamt über 20 Mitarbeiter am neuen Standort tätig sind. Und der hat bei einem Investmentvolumen von rund 3,2 Millionen Euro einiges zu bieten: Die Niederlassung ergänzt eine moderne Werkstatt-Infrastruktur mit separater Diagnosestraße und ein großes Ersatzteillager, um die wichtigsten Teile für die Kunden vorzuhalten.
Im März 2013 eröffnete das auf die Vermietung von Baumaschinen spezialisierte niederländische Unternehmen Boels Rental eine Niederlassung auf econova. Auf einem rund 2.200 Quadratmeter großen Grundstück in der Econova-Allee vermietet Boels Rental moderne und neue Maschinen und Werkzeuge. Das Unternehmen ist im Bereich der Maschinen-, Werkzeug- und Unitvermietung sowie der Vermietung von Catering- und Eventequipment eines der renommiertesten Vermietungsunternehmen in Europa und betreibt über 300 Filialen in den Niederlanden, Deutschland, Belgien, Luxemburg, Österreich, Tschechien, Polen, Italien und die Slowakei.
Die Essener Hengstenberg-Gruppe, die auf den Handel mit Kraftfahrzeugteilen und Industrieteilen spezialisiert ist, kaufte ein rund 31.400 Quadratmeter großes Grundstück in der Econova-Allee 33. Das 1937 gegründete Familienunternehmen hat seine bisherigen, gemieteten Räumlichkeiten im Gewerbegebiet Laubenhof nach über 50 Jahren aufgegeben und im Industrie- und Gewerbeareal econova komplett neu gebaut. Mitte 2012 wurde mit den Baumaßnahmen begonnen. Im Juli 2013 bezog Hengstenberg die neue Immobilie. Für eine Investitionssumme von rund zehn Millionen Euro entstand eine rund 1.200 Quadratmeter Bruttogeschossfläche umfassende Büroimmobilie und eine Lagerhalle mit rund 9.000 Quadratmeter Fläche. Von econova aus beliefern jetzt rund 140 Mitarbeiter die Kunden der Hengstenberg-Gruppe, unter anderem Zulieferer der Automobilindustrie, Autoteilehändler und freie Werkstätten, mit Fahrzeug- und Motorenersatzteilen, Hydraulik-Komponenten und Industrieteilen.
Ebenfalls in der Econoca-Allee feierte das Unternehmen Glas Stebani im Juli dieses Jahres das Richtfest auf seinem rund 2.000 Quadratmeter großen Grundstück. Voraussichtlich noch in diesem Jahr wird das Unternehmen seinen bisherigen Firmensitz in der Lautstraße in Schönebeck verlassen und großzügigere Räumlichkeiten auf econova beziehen. Seit über 60 Jahren und in der dritten Familiengeneration ist Glas Stebani bereits in Essen im Glashandwerk tätig. Zu den Referenzen des Unternehmens gehört beispielsweise der Einbau von Glastüren auf dem neuen Kreuzfahrtschiff AIDAsol.
Auch die Islacker GmbH führt ihre Geschäfte zukünftig vom Gewerbegebiet econova aus. Auf dem von Islacker gekauften, rund 2.100 Quadratmeter großen Grundstück sind eine rund 200 Quadratmeter große Büroimmobilie und eine Halle mit rund 820 Quadratmeter Fläche entstanden. Die Investitionskosten betrugen rund 700.000 Euro. Mit dem Neubau hat die Islacker GmbH ihre bisherige Betriebsfläche nahezu verdoppelt. Der Einzug in das neue Firmengebäude ist für Ende 2013 vorgesehen. Noch ist der Malerbetrieb in der Grasstraße ansässig.
Die KOLEKTOR Magnet Technology GmbH (KMT), ein modernes Hightech-Unternehmen, das auf die Herstellung von kunststoffgebundenen Magneten für die Automobilzuliefer- und die Elektroindustrie spezialisiert ist, hat in der Straße „Zur Halbinsel“ ein rund 22.400 Quadratmeter großes Grundstück gekauft. Hier entstehen in einem dreigeschossigen Neubau rund 1.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche mit Büro- und Sozialräumen. Weiterhin wird eine rund 6.500 Quadratmeter große Produktionshalle errichtet. Das Investitionsvolumen für die Immobilie beträgt rund neun Millionen Euro. Der Umzug innerhalb der Stadtgrenzen vom bisherigen Unternehmenssitz in der Harkortstraße nach econova ist notwendig, um zukünftig die Arbeitsabläufe der rund 180 Mitarbeiter effizienter gestalten zu können. Geplant ist der Umzug für Ende 2013 bzw. Anfang 2014.
In der Emscherbruchallee wächst zurzeit der Neubau des Bauunternehmens Hellmich für die mechanisierte Zustellbasis der DHL. Zukünftig stehen dem Logistikunternehmen der Deutschen Post AG, das als Mieter den Neubau nutzen wird, rund 7.000 Quadratmeter Hallenfläche für die Paketzustellung zur Verfügung. Die neue Zustellbasis entsteht auf einer rund 21.200 Quadratmeter großen Teilfläche des insgesamt rund 36.000 Quadratmeter großen Hellmich-Grundstücks.
Zu Anfang des Jahres 2014 werden gleich zwei Bauprojekte der Stricker Projektgesellschaft GmbH & Co. KG fertiggestellt: Auf einem rund 5.000 Quadratmeter großen Grundstück in der Econova-Allee 25 wird sich die HKL Baumaschinen GmbH ansiedeln. Für Deutschlands führenden Baumaschinen-Mietpark mit bundesweit 140 Niederlassungen wird zurzeit eine Gewerbehalle mit Büro- und Sozialbereich, Service- und Lagerhalle und Baushop realisiert, die über eine Nutzfläche von insgesamt rund 810 Quadratmetern verfügt. Zehn Mitarbeiter werden hier ihren Dienstsitz haben. Das Investitionsvolumen beträgt insgesamt rund 1,6 Millionen Euro. Gleich nebenan, in der Econova-Allee 23, wird die GbE Grundbau Essen GmbH, an der die Stricker Holding GmbH & Co. KG beteiligt ist, auf einem rund 3.500 Quadratmeter großen Grundstück ihre neue Heimat finden. Dem 2007 gegründeten Unternehmen, das im Wesentlichen Gefährdungen erkundet und sichert, die aus den Folgen des Altbergbaus resultieren, stehen mit dem Neubau einer Gewerbehalle mit Büro- und Sozialbereich, Reparatur- und Lagerhalle rund 430 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung. Sechs Mitarbeiter werden hier tätig sein. Das Investitionsvolumen beträgt rund eine Million Euro. Beide Unternehmen verlagern ihren Standort innerhalb der Stadt.
Das bereits im Gewerbegebiet econova ansässige Unternehmen optek-Danulat GmbH, das ursprünglich ein Bestandsgebäude belegt und dieses dann um ein weiteres Gebäude ergänzte, hat zwei weitere Flächen auf econova erworben. Auf einem dieser beiden Grundstücke plant das Unternehmen jetzt zwei weitere Bauvorhaben. Seit über 25 Jahren beschäftigt sich die optek-Danulat GmbH mit der Entwicklung von leistungsstarken Inline-Photometern für Anwendungen in flüssigen Medien oder Gasen und hat eine vollständige Serie an photometrischen Messsystemen entwickelt, welche auch unter härtesten Prozessbedingungen eingesetzt werden – in vielen Anlagen weltweit. Neben dem Sitz in Essen betreibt das Unternehmen weitere Standorte in den USA, Singapur und China.

Hintergrundinformation econova

Seit 1993 gehen die EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH und die RWE Power AG (früher RWE Energie AG) gemeinsame Wege im Gewerbegebiet econova. Nach dem Prinzip des Public Private Partnership, der Bündelung der Kompetenzen von Stadt und privater Wirtschaft, entwickelten sie das ehemalige Gelände der Leichtmetallgesellschaft zu einem hochwertigen Gewerbe- und Industriestandort. Das insgesamt über 152 Hektar große Industrie- und Gewerbeareal im Essener Nordwesten ist ein geeigneter Standort für großflächige Produktions- und Logistikunternehmen und auch für Dienstleister und Kleinunternehmen. Von den rund 119 Hektar gewerblich nutzbaren Flächen stehen heute noch etwa neun Hektar Nettogewerbeflächen mit Grundstücksgrößen von ca. 1.500 bis 35.000 Quadratmeter zur Verfügung, die sofort nutzbar sind. Zu den Standortvorteilen von econova gehört neben der Möglichkeit des 24-Stunden-Betriebs an allen Tagen der Woche die Verkehrsanbindung: econova liegt direkt an der A 42 und grenzt unmittelbar an den Rhein-Herne-Kanal. Außergewöhnlich ist die Verbindung von Ökonomie und Ökologie im Gewerbegebiet econova. Im Zuge der Entwicklung des Areals entstanden ökologisch hochwertige Naturbereiche, 25.000 Bäume wurden gepflanzt und vier große Amphibienteiche angelegt. Der Anteil der Wald- und Grünflächen liegt heute bei rund 27 Hektar und ist in dem industriell genutzten Gebiet qualitätsbildend.
Foto: © EWG

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