Gründungsförderung der Uni Bremen mit Vorbildcharakter

Die Universität Bremen gehört in Deutschland zu den Institutionen mit Vorbildcharakter in der Gründungsförderung. Das ist das Ergebnis des aktuell erschienenen Gründungsradars des Stifterverbandes der deutschen Wirtschaft, der zeigt wie gut Hochschulen Studierende und Wissenschaftler bei ihren Gründungsaktivitäten unterstützen. In der Untersuchung wurden bundesweit und umfassend Daten von Hochschulen erhoben, die über das jeweilige Profil in der Gründungsförderung Auskunft geben. Die Uni Bremen belegt in der Kategorie „große Hochschulen“ einen Platz in der Spitzengruppe.
Im Ranking, das zwischen den Themenfeldern Gründungsverankerung, Gründungssensibilisierung, Gründungsunterstützung und Gründungsaktivitäten unterteilt, schneidet die Bremer Universität insbesondere beim Punkt Gründungsaktivitäten hervorragend ab. Zusammen mit drei weiteren Hochschulen belegt sie bei diesem Baustein, der die erfolgten Gründungen und die Erfolge bei den Bundes- und Landesexistenzförderprogrammen misst, sogar den zweiten Gesamtplatz hinter der TU München. Fast ebenso positiv wird die Gründungssensibilisierung bewertet. Auch hier gehört die Uni zu den besten fünf Hochschulen.
„Das ist ein großer Erfolg für die Transferstrategie der Universität Bremen“, freut sich Professor Kurosch Rezwan, Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs. „Das hervorragende Abschneiden im Gründungsradar zeigt, dass bei uns der Fokus nicht ausschließlich auf die akademische Ausbildung gesetzt wird, sondern auch das unternehmerische Denken und Handeln gefördert wird. Die Studierenden werden damit auf die Herausforderungen der Praxis bestens vorbereitet und befähigt. Wir freuen uns darauf mit unseren Partnerinnen und Partnern in Bremen weiter eng und erfolgreich zusammenzuarbeiten.“
„In der Summe bestätigt der Gründungsradar unsere bisher verfolgten Strategien und Ansätze zur Förderung von Gründungen“, unterstreicht Dr. Martin Heinlein, Leiter der Transferstelle der Uni Bremer und Geschäftsführer von BRIDGE – der Bremer Hochschul-Initiative zur Förderung von unternehmerischem Denken, Gründungen und Entrepreneurship, in die die Gründungsaktivitäten der Universität, der Hochschule Bremen und der Hochschule Bremerhaven gebündelt sind. „Gleichzeitig gibt das Ergebnis der Studie Hinweise, wo künftig im Vergleich zu anderen Hochschulen weitere Optimierungspotenziale liegen könnten. Eine Empfehlung ist vor diesem Hintergrund die weitere Verankerung des Gründungsthema innerhalb der Universität.“
Das Projekt Gründungsradar wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie durchgeführt und ersetzt das bisherige Ranking „Vom Studenten zum Unternehmer: Welche Universität bietet die besten Chancen?“ von Professor Jürgen Schmude. Insgesamt haben die Hochschulen im letzten Jahr 49 Millionen Euro für die Gründungsförderung ausgegeben. Es gab rund 100 Gründungslehrstühle und mehr als 1.000 Unternehmen, die von (ehemaligen) Studierenden oder Wissenschaftlern gegründet wurden.

Über BRIDGE

BRIDGE ist die gemeinsame Bremer Hochschul-Initiative zur Förderung von unternehmerischem Denken, Gründungen und Entrepreneurship und wird getragen von der Universität Bremen, der Hochschule Bremen, der Hochschule Bremerhaven und der Bremer Aufbau-Bank. BRIDGE verfolgt das Ziel, den Gründungsgedanken bei den Studierenden, wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiter zu verbreiten und auszubauen.

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