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Iran-Krise: Nouripour warnt vor „möglichen Bluffs“ Teherans

Der Grünen-Außenpolitiker Omid Nouripour hat davor gewarnt, die Ankündigung des Iran über eine bevorstehende Überschreitung des Limits zur Urananreicherung überzubewerten. "Das Kernanliegen des Atom-Abkommens war stets, den Aussagen der internationalen Atomenergie-Behörde zu vertrauen, nicht den Verlautbarungen Teherans", sagte Nouripour dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Montagausgaben). "Das muss weiter gelten", so der Bundestagsabgeordnete.

Erst, wenn die IAEO die Regelverletzungen des Irans bestätige, seien sie glaubhaft, nicht die "möglichen Bluffs" Teherans. "Sollte der Iran allerdings gegen das Abkommen verstoßen, müssen die Europäer den UN-Sicherheitsrat unverzüglich anrufen, um das weitere Vorgehen zu beraten." Der Iran hatte zuletzt angekündigt, fortan gegen eine zentrale Auflage des Atomabkommens von 2015 zu verstoßen. Die Führung in Teheran hatte am Sonntag erklärt, dass das Land ab sofort Uran über den erlaubten Grenzwert hinaus anreichern werde.

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