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Keine Krisenstimmung bei Volkswagen

Volkswagen-Werk, über dts NachrichtenagenturWolfsburg – Zuversichtlich gab sich auf der Hauptversammlung der Volkswagen AG in Hannover der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Martin Winterkorn gegenüber den Aktionären: „Trotz aller gegenwärtigen konjunkturellen Unwägbarkeiten sind wir guten Mutes, mehr Fahrzeuge als im Vorjahr zu verkaufen, den Umsatz erneut zu steigern und auch beim Operativen Ergebnis das hohe Vorjahres-Niveau zu erreichen.“

VW, so Martin Winterkorn, werde sich aber behaupten und halte an seinem Ziel, bis 2018 Weltmarktführer zu werden, fest. Schließlich habe man alle Voraussetzungen, um den guten Weg der vergangenen Jahre auch unter veränderten wirtschaftlichen Bedingungen fortzusetzen. Die drei Geschäftsfelder Pkw, Nutzfahrzeuge und Power Engineering sowie Finanzdienstleistungen seien profitabel, die zwölf Marken und 280 Modelle deckten nahezu alle Wünsche und Bedürfnisse der Kunden ab und da man in allen wichtigen Regionen der Welt präsent sei, könne man nicht nur Zwischentiefs einzelner Märkte ausgleichen, sondern auch Wachstumschancen überall auf der Welt wahr nehmen.

Volkswagen startet Umweltoffensive in China

Volkswagen startet 30 Jahre nach seinem Markteintritt in China in eine Phase nachhaltigen Wachstums. Im Zuge des Ausbaus der Fertigungskapazitäten investieren die beiden chinesischen Joint-Ventures des Volkswagen Konzerns bis 2015 mehr als zwei Drittel von insgesamt 9,8 Milliarden Euro in hocheffiziente Produkte. Der für China zuständige Vorstand der Volkswagen Aktiengesellschaft Prof. Dr. Jochem Heizmann, präzisierte am Vortag der Auto Shanghai 2013 die auf den chinesischen Markt zugeschnittene Elektromobilitäts-Strategie.

Es sei geplant, von 2014/2015 an Fahrzeuge mit elektrifiziertem Antrieb anzubieten, die zum Teil lokal produziert werden. Bereits 26 Modelle des Konzerns sind von staatlicher Seite als besonders energiesparend und umweltschonend anerkannt worden. Volkswagen habe den Verbrauch seiner in China derzeit mehr als 70 Modelle umfassenden Flotte zwischen 2005 und 2010 um 20 Prozent reduziert und werde ihn bis 2015 um weitere 11 Prozent senken.

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