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Kretschmer hofft durch Merkels Chemnitz-Besuch auf positives Signal

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer hofft, dass vom Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) in Chemnitz ein positives Signal ausgeht. Es gehe vor allem um den Dialog zwischen Bürgern und Politik, sagte Kretschmer am Freitag im RBB-Inforadio. Dabei wies er die Kritik zurück, der Besuch der Kanzlerin in der Stadt nach dem gewaltsamen Tod eines 35-Jährigen Ende August komme zu spät.

„Es ist nie zu spät, um zu sprechen.“ Damals seien im Internet Falschinformationen verbreitet worden. „Deswegen müssen wir miteinander reden und die Sachen auch aufklären.“ Außerdem gebe es „jetzt auch wieder neue Themen, und deswegen ist es richtig, dass die Kanzlerin kommt.“ Als Beispiel nannte der CDU-Politiker den Migrationspakt der Vereinten Nationen. „Der Migrationspakt treibt viele Menschen um. Ich merke immer wieder, dass da auch ganz bewusst falsche Informationen gestreut werden, was in diesem Dokument steht, wie es zustande gekommen ist, welche Wirkung es entfalten wird.“ Alleine schon, um darüber zu sprechen und die Sachen klar zu stellen, lohne sich dieser Termin, so Kretschmer.

Foto: Tatort in Chemnitz, über dts Nachrichtenagentur

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