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Kramp-Karrenbauer warnt Merz

CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat ihren Konkurrenten um den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, davor gewarnt, den Spitzenposten in der Partei nur als Vehikel für den Einzug in das Kanzleramt zu benutzen. „Es wäre fatal, wenn der Eindruck entstünde, dass man den Parteivorsitz eher als notwendiges Übel betrachtet, das man eingehen muss, um in das wichtigste Staatsamt zu kommen“, sagte Kramp-Karrenbauer dem „Spiegel“ auf die Frage, ob es eine gute Idee von Merz sei, sich nach zehn Jahren in der Privatwirtschaft um den Parteivorsitz zu bewerben. „Das hat auch etwas mit Respekt vor unseren CDU-Mitgliedern zu tun.“

Kramp-Karrenbauer sagte, der Rückzug von Merz aus der Politik im Jahr 2009 sei eine Entscheidung gewesen, die sie respektiere. Sie fügte hinzu: „Ich habe mich anders entschieden, bin geblieben und habe die CDU seitdem gemeinsam mit vielen anderen mitgestaltet und fortentwickelt.“ Kramp-Karrenbauer bekräftigte, dass sie als CDU-Chefin der Partei mehr Einfluss auf die Regierungsarbeit verschaffen will.

Foto: Friedrich Merz und Annegret Kramp-Karrenbauer, über dts Nachrichtenagentur

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