Globalisierung

Der Begriff Globalisierung bezeichnet den Vorgang, dass internationale Verflechtungen in vielen Bereichen (Wirtschaft, Politik, Kultur, Umwelt, Kommunikation) zunehmen, und zwar zwischen Individuen, Gesellschaften, Institutionen und Staaten.

Als Vorläufer der Globalisierung gilt der Kolonialismus vieler europäischer Staaten. Er begann mit der Entdeckung neuer Seewege und Länder. Hauptakteure waren jahrhundertelang Portugal und Spanien. England wurde bald nach Napoleons Ende die führende Seemacht der Welt (British Empire). Von etwa 1880 bis 1914 versuchten viele europäische Länder, Kolonien unter ihren Einfluss zu bringen bzw. zu halten (Hochphase des Imperialismus). Japan versuchte dies bis 1945.

Als wesentliche Ursachen der Globalisierung gelten

  • technische Fortschritte (siehe auch: Digitale Revolution, insbesondere in Kommunikations- und Transporttechnologien,
  • politische Entscheidungen und Maßnahmen zur Liberalisierung des Welthandels
  • das Bevölkerungswachstum in vielen Ländern
  • die Containerisierung des Stückguttransports (sie ermöglichte es, Transport, Umschlag und Zwischenlagerung effizienter zu machen).
Trendforscher erwartet breites Restaurantsterben

Trendforscher erwartet breites Restaurantsterben

Der Trendforscher Matthias Horx erwartet ein breites Restaurantsterben und einen nachhaltigen Trendwandel in der Gastronomie. „Alle generell schwachen Konzepte, die sowieso Schwierigkeiten hatten sich zu finanzieren, werden jetzt in dieser Krise sterben“, sagte der Gründer des Frankfurter Zukunftsinstituts der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Es werde danach vielleicht 20 bis 30 Prozent weniger Restaurants geben. So gesehen, […]

Entwicklungsminister für Abkehr vom traditionellen Kapitalismus

Entwicklungsminister für Abkehr vom traditionellen Kapitalismus

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat die Coronakrise als Weckruf an die Menschheit bezeichnet und die deutsche Wirtschaft aufgefordert, zur Rettung des Klimas vom traditionellen Kapitalismus abzukehren. „Der Immer-Weiter-Schneller-Mehr-Kapitalismus der letzten 30 Jahren muss aufhören“, sagte Müller der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe). „Die Coronakrise ist ein Weckruf an die Menschheit, mit Natur und Umwelt anders umzugehen.“ Ein

Post-Chef erwartet keinen Rückschlag für Globalisierung

Post-Chef erwartet keinen Rückschlag für Globalisierung

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post, Frank Appel, erwartet durch das Coronavirus keinen Rückschlag für die Globalisierung. „Diese Pandemie wird die Globalisierung nicht zurückdrehen“, sagte Appel der Wochenzeitung „Die Zeit“. Die global aufgestellten Unternehmen seien momentan besser gerüstet als die rein regionalen, da diese nicht abhängig seien von der Entwicklung in einem einzigen Land. „Deswegen ist

Merz sieht Österreichs Corona-Strategie als Vorbild

Merz sieht Österreichs Corona-Strategie als Vorbild

CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz sieht die Strategie von Österreich zur Lockerung der Corona-Maßnahmen als Vorbild für Deutschland. „Sebastian Kurz hat in Österreich sehr früh mit einheitlichen Maßnahmen für das ganze Land begonnen“, sagte Merz am Donnerstag der „Bild“. Das könne ein Weg auch für Deutschland sein. Merz sprach für ein Lockerungsverfahren bei den Corona-Maßnahmen aus. „Es

Lauterbach warnt vor weiteren Pandemien

Lauterbach warnt vor weiteren Pandemien

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat vor weiteren Pandemien gewarnt. „Corona wird nicht die letzte Pandemie sein, die uns erreichen wird“, sagte Lauterbach dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Dienstagsausgabe). Die Globalisierung, Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und der Klimawandel verstärkten „das Risiko von weltweiten Infektionen stark“, so der SPD-Politiker weiter. Der positive Aspekt der Corona-Krise sei, dass die Welt künftig „besser

Esken verteidigt "demokratischen Sozialismus"

Esken verteidigt „demokratischen Sozialismus“

Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat den „demokratischen Sozialismus“ als politisches Ziel verteidigt. „Der demokratische Sozialismus ist eine positive gesellschaftliche Vision“, sagte Esken dem „Spiegel“. Die SPD beschäftige sich mit dieser Vision seit 156 Jahren. Derzeit entwickele sich der Kapitalismus in hohem Maße weiter, sowohl durch die Globalisierung als auch durch die Digitalisierung. „Deshalb ist es

Von Dohnanyi kritisiert neues SPD-Führungsduo

Von Dohnanyi kritisiert neues SPD-Führungsduo

Hamburgs früherer Erster Bürgermeister Klaus von Dohnanyi (SPD) hat den Kurs der neuen SPD-Führung und das Führungsduo selbst scharf kritisiert. „Es spielen zu viel gute Absicht, zu viel Hoffnung, zu viel Idealismus, zu viel Theorie und zu viel Rücksicht auf bestehende Überzeugungen in den eigenen Funktionärskreisen eine zu große Rolle“, sagte von Dohnanyi der „Welt“

Finanztransaktionssteuer: Giegold nennt Scholz-Vorstoß "Farce"

Finanztransaktionssteuer: Giegold nennt Scholz-Vorstoß „Farce“

Der Gesetzentwurf von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer in Europa ist bei den Grünen auf scharfe Kritik gestoßen. Der Entwurf sei „eine Farce, keine echte Finanztransaktionssteuer“, sagte Sven Giegold, Finanzexperte der Grünen im Europaparlament, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). So würden weder sekundenschnelle Spekulationsgeschäfte eingedämmt noch relevante Einnahmen erzielt, stattdessen sollten nun

Wagenknecht erfreut über SPD-Votum

Wagenknecht erfreut über SPD-Votum

Sahra Wagenknecht setzt nach dem Mitgliederentscheid für eine neue SPD-Führung auf eine Stärkung des linken politischen Lagers. „Ich habe mich gefreut, denn das Ergebnis zeigt, dass noch Leben in der SPD ist und die Mitglieder nicht mehr zuschauen wollen, wie ihre Partei durch Profillosigkeit und eine falsche Politik immer größere Teile ihrer Wählerschaft vergrault“, sagte

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