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EnergieAllianz Austria - Österreich: Strom und Gas billiger

Österreich: Strom und Gas billiger

EnergieAllianz AustriaWien - Die EnergieAllianz Austria, EAA, senkt ab 1. Oktober 2013 den Strom- und Gaspreis für Haushalte und Kleingewerbebetriebe. Konkret würde die Preissenkung für einen durchschnittlichen Haushalt mit dem jährlichen Verbrauch von 3.500kWh Strom und 20.000kWh Gas eine Ersparnis von rund 45 Euro pro Jahr bedeuten, hieß es seitens der EVN. Zuvor hatte bereits der Verbund für seine mehr als 250.000 Privatkunden eine Preissenkung ab 1. September 2013 um 10 Prozent angekündigt. Der Wettbewerb zwischen den Anbietern wurde durch dem Wirtschafts- und Energieministers Reinhold Mitterlehner ausgelöst, der zu Preissenkungen aufforderte. Mitterlehner drohte den Energieanbietern offen mit der Regulierungsbehörde E Control, die Einsichtnahme in die Beschaffungsstrategien der Versorger verlangt hatte und diese auch vom Verwaltungsgerichtshof zugesprochen bekommen hat.

EAA größter Energievertrieb

Die EnergieAllianz ist die gemeinsame Vertriebsgesellschaft der Energie Burgenland, zu der sich erst im Vorjahr BEWAG und BEGAS zusammengeschlossen hat, sowie der EVN und der Wien Energie. Über 3,2 Millionen Privathaushalt und Gewerbebetriebe sowie 41.000 Großkundenanlagen beziehen die Energie von der EnergieAllianz. Im Gegensatz zum Verbund betreibt die EAA keine Kraftwerksanlagen und keine Erdgasproduktion. Sie verfügt auch über keine eigenen Leitungsnetze. Das Unternehmen ist einzig auf den Energievertrieb und auf Dienstleistung ausgerichtet. Strom wird auf der internationalen Strombörse in Leipzig eingekauft und das Erdgas von der EconGas GmbH über langfristige Lieferverträge bezogen. Auf die Preissenkung durch den Verbund, wollte zunächst die EAA nicht reagieren. Sie argumentierte damit, ohnehin die günstigsten Angebote aufzuweisen, wie etwa den Float-Tarif. Der Verbund erhoffte sich durch die Preissenkung einen Kundenzustrom , die gewünschte Endkundenzahl von einer halben Million sollte endlich erreicht werden. Nun hat die EAA doch, entgegen ihrer Ankündigung, nachgezogen. Den Zustrom von Kunden zum Verbund wollte das Unternehmen sichtlich doch nicht fördern.

Preissenkung im Paket zu sehen

EAA Geschäftsführer Christian Wojta erklärte, dass die Preissenkung nicht direkt mit der des Verbunds vergleichbar sei: „Das ist mehr als eine Preissenkung. Es ist ein richtungsweisendes Energiepreispaket. Haushaltskunden der EAA erhalten beim Kauf von energieeffizienten Elektrogeräten bei Partnerbetrieben einen Preisnachlass von bis zu 100 Euro. Das gesamte Maßnahmenpaket entlaste die Haushaltskunden um rund 15 Millionen Euro, betonte Stefan Zach von der EVN. Im Burgenland habe sich die Preissituation nicht zuletzt durch den Zusammenschluss von BEWAG und BEGAS zur Energie Burgenland gebessert. Ein durchschnittlicher Haushalt, der sowohl Gas- als auch Strom beziehe, könne im Burgenland nun sogar mit einer jährlichen Ersparnis von rund 50 Euro rechnen, hieß es seitens der Energie Burgenland, dazu kämen selbstverständlich die weiteren Vorteile durch das Energiepreispaket.

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