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Studie: Radschnellweg Ruhr ist machbar

Ein neuartiger, sicherer und schneller Radweg quer durch die Metropole Ruhr von Duisburg bis Hamm ist möglich. Dies ist das Ergebnis der Machbarkeitsstudie zum geplanten Radschnellweg Ruhr (RS1), die das Bundesverkehrsministerium und der Regionalverband Ruhr (RVR) heute (5. Essen vorgestellt haben. Das Nutzungspotenzial für den bundesweit ersten Radschnellweg in einem Ballungsraum sei enorm, so die Gutachter. Allein im nahen Einzugsbereich der geplanten Trasse leben rund 1,6 Millionen Einwohner sowie 430.000 Erwerbstätige und 150.000 Studierende. Die erstmals für ein Radwegeprojekt durchgeführte Nutzen-Kosten-Analyse zeigt, dass jedem Euro eingesetzter Investitionskosten ein gesamtwirtschaftlicher Nutzen von nahezu fünf Euro gegenübersteht. Mit dem Radschnellweg werden täglich 50.000 Autos weniger die Straßen in der Region belasten. Karola Geiß-Netthöfel, RVR-Regionaldirektorin: "Der Radschnellweg Ruhr ist ein Projekt, das die Metropole Ruhr in die Zukunft der Nahmobilität trägt. Er ist ein innovativer Baustein, um die täglichen Herausforderungen an die Verkehrsinfrastruktur in Ballungsräumen zu meistern und besitzt daher Pilotcharakter mit bundesweiter Strahlkraft. Die nun vorliegende Studie zeigt konkrete Lösungen auf, wie aus der visionären Projektidee Realität werden kann." Der Radschnellweg Ruhr verbindet auf einer Länge von 101 Kilometern zehn Stadtzentren und vier Universitäten. Für die Realisierung veranschlagt die Machbarkeitsstudie 183,7 Millionen Euro. Die Studie im Auftrag des RVR wurde vom Bundesverkehrsministerium im Rahmen des Programms "Nationaler Radverkehrsplan" mit 320.000 Euro finanziert. Sie kann als planerische Grundlage für den Radschnellweg Ruhr in Zusammenarbeit mit den zehn beteiligten Städten und dem Kreis Unna genutzt werden. Als ersten Schritt empfiehlt die Studie, dass Bund, Land, Kommunen und RVR gemeinsam Finanzierungsmöglichkeiten und Trägerschaftsmodelle für den Radschnellweg ausloten.

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