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Vermögen aufbauen ohne Finanzberater – so geht’s!

Ein Vermögen für das Alter oder zur Erlangung einer finanziellen Freiheit aufzubauen ist heute mehr den je ein wichtiges Thema im Leben vieler Menschen. Viele tun sich jedoch schwer den richtigen Ansatz zu finden und suchen in persönlichen Gesprächen Rat bei einem Finanzberater.

Das Problem ist, dass es nur sehr wenige wirklich unabhängige Finanzberater gibt, die ihr Handwerk auch wirklich verstehen und eine objektive Beratung maßgeschneidert auf die speziellen Bedürfnisse des Kunden zu geben. Vielfach arbeiten Finanzberater eher provisions-getrieben. Sie werden daher eher solche Produkte empfehlen, die ihnen die höchste Provision einbringen. Besser ist es in vielen Fällen, das Heft selbst in die Hand zu nehmen und Finanzprodukte über Anbieter wie bei erfahrungsscout.de zu suchen, die ohne große Provision auskommen.

Beratung bei der Hausbank?

Selbst bei der Hausbank darf niemand erwarten, dass der Kunde eine unabhängige und fachkundige Beratung geboten wird. Vielmehr wird die Bank von ihren eigenen Beratern verlangen, dass vorrangig eigene Produkte wie niedrig verzinste Sparformen oder selbst aufgelegte Fonds beziehungsweise Fonds mit der höchsten Provision empfohlen werden. Hinzu kommt, dass die persönliche Beratung bei der Bank in der Regel nicht kostenlos ist. Nicht selten werden für eine Beratung sogar hundert Euro oder mehr fällig. Daran wird deutlich, dass es sich lohnen kann, sich selbst das grundlegende Wissen über Finanzprodukte in Deutschland anzueignen, um eine Strategie für den langfristigen Vermögensaufbau zu finden. Wichtig ist auch, sich den richtigen Online Broker zu suchen. Gegenüber dem Kauf von Produkten lässt sich so eine Menge Geld sparen, da Online-Broker keine Beratung bieten und keine Filialen vorhalten.

Wie am besten anfangen?

Zunächst einmal sollte sich jeder, der ein Vermögen aufbauen will ein Ziel setzen. Möglichst schnell reich zu werden und Millionen zu verdienen ist sicherlich ein schöner Wunsch, aber eher wenig realistisch. Große Emotionen wie Gier und Angst haben bei der Geldanlage sowieso nichts verloren. Das gesteckte Ziel sollte in erster Linie zum eigenen Budget und zum erwarteten Einkommen passen. Hier sollte man sich vor Augen führen, dass bei einem monatlichen Anlagebetrag in einem Fondssparplan von 200 Euro und einer erwarteten Rendite von 5 % nach zehn Jahren gerade einmal ein kleines Vermögen von 31.186 € erzielt werden kann.

Wer also schon gewissen Betrag zum Anfang in die Vermögensbildung einbringen kann, wird es daher in der Regel sehr viel leichter haben. Ist das persönliche Ziel abgesteckt, gilt es eine Mischung aus den richtigen Produkten zu finden. Da es kaum attraktive verzinsliche Anlagen ohne große Risiken gibt, lohnt es sich zum Beispiel einen Teil des geplanten Vermögens über einen ETF-Sparplan aufzubauen. ETFs sind kurz gesagt Indexfonds, die versuchen zum Beispiel einen Aktienindex wie den DAX, den MSCI World oder den Nasdaq so genau wie möglich nachzubilden.

ETFs bieten in der Regel eine gute Risikostreuung und die Anteile können relativ günstig erworben werden. Bei ETF-Sparplänen ist es auch möglich, die Arbeitnehmersparzulage mit einzubringen. Ein Teil des Geldes kann natürlich auch in ausgewählte Aktien investiert werden. Bei einigen Brokern ist es auch möglich einzelne Anteile an Aktien zu erwerben, was den Einstieg und die Risikomischung noch einmal deutlich erleichtern sollte, da somit schon zum Anfang in mehrere Aktien investiert werden kann. Auch klassische Optionen können den Vermögensaufbau voranbringen. Wer konservativ Vermögen aufbauen möchte, sollte dagegen von hochriskanten Produkten wie CFDs eher Abstand nehmen.

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