Ein riesiger Waldbrand im Hürtgenwald bricht alle bisherigen Rekorde in NRW – so groß war kein Feuer in den letzten acht Jahren zusammen. Die Bilder zeigen, wie dramatisch die Lage ist. Der Deutsche Wetterdienst warnt: Fast überall in NRW gilt aktuell die zweithöchste Waldbrandgefahr.
Lange Trockenzeiten und heftiger Wind lassen die Flammen schnell wachsen. Temperaturen bis zu 38 Grad machen es den Feuerwehrleuten noch schwerer, das Feuer zu löschen. Experten vom Deutschen Wetterdienst weisen darauf hin, dass der Klimawandel die Bedingungen für extreme Waldbrände verändern kann.
Frank Frenser von der Feuerwehr Bonn sagt, solche riesigen Feuer gab es früher kaum – jetzt müssen sich die Einsatzkräfte immer öfter darauf einstellen. Martin Nölle von der Feuerwehr Möhnesee erklärt, dass die Brandflächen immer größer werden, auch wenn die Wälder in NRW anders aufgebaut sind als in Südeuropa. Frenser warnt: Längere Trockenzeiten und starker Wind können auch bei uns Brände wie am Mittelmeer auslösen.
Die aktuellen Brände zeigen: Feuerwehrleute müssen sich auf größere und schwierigere Einsätze vorbereiten. Für Anwohner und Waldbesucher heißt das, besonders vorsichtig zu sein und neue Regeln im Wald zu beachten.
