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Viele Berliner Clubs wollen Konsum von „Liquid Ecstasy“ verbannen

Zahlreiche Berliner Clubs wollen den Konsum der auch als "Liquid Ecstasy" bekannten Droge GHB aus ihren Räumlichkeiten verbannen. An vielen Clubtüren hängen laut eines Berichts des Nachrichtenportals RBB24 Verbotsschilder für GHB. Bei Missachtung droht demnach Hausverbot. Die Zahl der Drogentoten weist darauf hin, dass die Droge in Berlin eine immer größere Rolle spielt. Im Jahr 2018 starben in Berlin fünf Menschen nach dem Konsum von GHB, während es in den beiden Vorjahren keinen solchen Fall gegeben hatte. In diesem Jahr gab es bis einschließlich Juli bereits zwei Todesfälle nach dem Konsum von GHB. Das geht aus Zahlen der Polizei hervor, über welche RBB24 berichtet. Laut einer Studie des Konsumentenforschers Felix Betzler wird die Droge in Berlin immer beliebter. In einer Umfrage unter Berliner Party-Gängern 2018 gaben fast zehn Prozent der Befragten an, GHB zu konsumieren. Das sei eine Vervierfachung gegenüber einer Befragung vier Jahre zuvor, sagte der Charité-Psychiater dem Nachrichtenportal. Der Konsum der Substanz ist deswegen so gefährlich, weil nur wenige Tropfen zu einer Überdosierung führen können. In deren Folge kann es zu Atem- und Herzstillstand kommen. Zudem potenziert sich die Wirkung des Stoffes in Zusammenhang mit Alkohol. Dann kann ein kompletter Gedächtnisverlust eintreten, weshalb die Substanz in dieser Kombination auch immer wieder als sogenannte K.o.-Tropfen missbraucht wird. GHB fällt in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz. Doch die wirkverwandte Substanz GBL ist frei im Internet erhältlich. Es ist ein Lösungsmittel, das die chemische Industrie zur Herstellung von Graffiti-Reinigern und als Basis für Medikamente nutzt. Der Körper wandelt dieses GBL in das illegale GHB um. Foto: Tanzende in einem Techno-Club, über dts Nachrichtenagentur  

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