Wohnungen in Magdeburg – vielfältige Stadtteile voller Geschichte warten

Wohnungen in Magdeburg – vielfältige Stadtteile voller Geschichte warten

Magdeburg ist nicht nur die Hauptstadt Sachsen-Anhalts, sondern sie wurde bereits 805 erstmals urkundlich erwähnt. 1968 gründet Otto I., der spätere Kaiser des Heiligen Römischen Reiches wurde, das Erzbistum Magdeburg. Zugleich war die Stadt seine Lieblingspfalz, wodurch sie zugleich die Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches wurde. Allerdings erhielt die Stadt ihren Beinamen Ottostadt von einem anderen: Otto von Guericke, der sich als Bürgermeister vielfach um die Stadt verdient machte. Nicht zuletzt aufgrund des Wiederaufbaus nach der Zerstörung 1631.

Aber Magdeburg hat nicht nur eine lange Geschichte zu bieten, sondern weitaus mehr. In Magdeburg warten vielfältige und lebendige Stadtteile auf die Menschen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Nähe zur Universität oder Arbeit gesucht wird, ob Familie mit dem Wunsch nach einer ruhigen Wohnlage und viel Grün oder ob die Entfernung zum nächsten Supermarkt eine wichtige Rolle spielt. Wer eine Wohnung in Magdeburg mieten möchte, der wird die passende in Magdeburg für seine Bedürfnisse finden.

Eine Wohnung mieten – worauf achten?

Von der Wohnungssuche bis hin zum Einzug in eine Wohnung in Magdeburg kann vieles schief gehen. Dabei kann es sich um zu hohe Nebenkosten handeln, zu laute Nachbarn oder ein zeitbefristeter Kündigungsausschluss. Folgende Checkliste hilft, die perfekte Wohnung zu finden und zu mieten.

1. Wohnungssuche – so findet man eine Wohnung

Das größte Immobilienangebot von Wohnungen in Magdeburg ist online zu finden. Dort werden die gewünschten Kriterien der neuen Wohnung eingegeben oder es wird ein Suchauftrag online gestellt. Steht eine passende Wohnung zur Verfügung, wird eine Nachricht per E-Mail an den Suchenden gesendet. Zudem kann ein Makler beauftragt werden, der direkt die Angebote versendet.

Viele Wohnungssuchende scheuen sich, eine Wohnung in Magdeburg oder eine Wohnung in Dresden über einen Makler zu mieten, aufgrund der Kosten. Doch seit der Einführung des Bestellerprinzips ist der Mieter nur noch dann verpflichtet, eine Provision zu zahlen, wenn dieser den Makler selbst beauftragt hat. Die Provisionshöhe beläuft sich in der Regel auf zwei Monatskaltmieten zzgl. der Mehrwertsteuer. Allerdings hat die Suche über einen Makler Vorteile, denn die Immobilienprofis sind in der Lage schneller eine passende Immobilie zu finden, die zum Wohnungssuchenden passt. Zudem verfügt der Makler über Erfahrung und kann beurteilen, ob die Höhe der Miete angemessen ist oder nicht.

2. Die Besichtigung der Immobilie

Ist eine Wohnung gefunden, steht die Besichtigung an. Bei dieser sollte der Mieter auf wichtige Dinge achten, wie die Umgebung, damit es später nicht zu unangenehmen Überraschungen kommt.

  • Aufteilung der Räume – beispielsweise sind Durchgangszimmer für eine WG nicht geeignet und eine Familie mit Kindern legt zumeist Wert auf vergleichbar große Räume. Andere legen Wert auf eine große Küche und / oder eine Abstellkammer.
  • Der Schnitt der Wohnung – oft sehen leer stehende Räume hell und großzügig aus. Doch schon bei der Besichtigung sollte gemessen und geprüft werden, ob die eigenen Möbel in die Räume passen.
  • Umfeld und Lage – die künftigen Mieter sollten bei der Besichtigung der Mietwohnung ebenfalls auf die unmittelbaren Nachbarhäuser und die anliegenden Straßen achten.
  • Parkplatzsituation
  • Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
  • Einkaufsmöglichkeiten
  • Nachbarschaft – wer einen hohen Ruhebedarf hat, der sollte nicht in ein Haus einziehen, wo Studenten-WGs vorhanden sind. Bestenfalls erkundigt man sich beim Vormieter, ob die Hausgemeinschaft intakt ist. Ebenfalls ist es möglich, sich durch mehrere Besichtigungstermine zu verschiedenen Tageszeiten einen Eindruck zu verschaffen.

Zudem sollte auf eventuelle Mängel geachtet werden. Daher sollte bei der Wohnungsbesichtigung auf Details geachtet und jede Ecke der Wohnung in Magdeburg sollte genau unter die Lupe genommen werden. Im Übergabeprotokoll sollten selbst die kleinsten Mängel vermerkt werden.

Ein weiterer Punkt sind die Nebenkosten und der Energieausweis. Bereits bei der Wohnungsbesichtigung sollten Mieter auf den zu erwartenden Energieverbrauch achten. Zum Zeitpunkt der Besichtigung muss der Vermieter bereits den Energieausweis vorlegen. Dadurch erhält der Mieter einen Anhaltspunkt, mit welchen Energieverbrauch er rechnen muss plus den weiteren Kosten. Je höher der Kennwert im Energieausweis, desto höher sind die zu erwartenden Heizkosten. Mehr Aufschluss erhält der Mieter über die Nebenkostenabrechnung der Vorperiode, um die künftigen Nebenkosten abschätzen zu können. Denn die Vorauszahlung die mit der Miete erfolgt, muss nicht die tatsächlichen Kosten widerspiegeln. Da die Vermieter einmal im Jahr abrechnen, kommt im schlimmsten Fall eine saftige Nachzahlung auf den Mieter zu.

3. Das wird benötigt, um eine Wohnung zu mieten

Der Vermieter verlangt zur Unterzeichnung des Mietvertrags einen Nachweis und Unterlagen vom zukünftigen Mieter.

  • Mieterselbstauskunft
  • Gehaltsnachweise (die der drei letzten Monate)
  • Bonitätsauskunft (Schufa-Auskunft)
  • Mietschuldenfreiheitsbescheinigung (ein Nachweis vom Vorvermieter)
  • Arbeitsvertrag oder Wohnberechtigungsbescheinigung
  • Mietbürgschaft bzw. Mietkaution
  • Personalausweis

4. Mietvertrag überprüfen

Ist die Traumwohnung in Magdeburg gefunden, dann ist es an der Zeit den Mietvertrag zu unterschreiben. Auf folgende Punkte sollte dabei unbedingt geachtet werden, bevor die Unterschrift auf den Vertrag erfolgt:

  • Haustierhaltung – ist nur in bestimmten Fällen erlaubt zu verbieten
  • Kündigungsverzicht – gesetzlich drei Monate Kündigungsfrist
  • Kleinreparaturklausel
  • Betriebskosten
  • Mietkaution
  • Schönheitsreparaturen

Die Wohnungsübergabe – der Umzug kann praktisch starten

Sobald der Mietvertrag unterschrieben ist, kann der Wohnungswechsel praktisch stattfinden. Jedoch wird die Wohnung vom Vermieter an den Mieter vorab übergeben und auch hier gibt es einige Stolpersteine. So sollte im Übergabeprotokoll jeder Mangel genau festgehalten werden. Dazu zählt auch der Kratzer im Parkett, Wasserflecken oder feuchte Stellen. So kann sich der Mieter vor ungerechtfertigten Forderungen schützen, wenn er später einmal auszieht. Selbst die aktuellen Stände von Strom- und Gaszähler sollten vermerkt werden.

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