Fall Khashoggi: Bundesregierung verhängt 18 Einreisesperren

Die Bundesregierung verhängt wegen der Tötung des saudi-arabischen Regimekritikers Jamal Khashoggi Einreisesperren gegen 18 saudische Staatsangehörige. Die Betroffenen stünden mutmaßlich in Verbindung zu der Tat, sagte Außenminister Heiko Maas (SPD) am Montag am Rande eines EU-Treffens in Brüssel. Khashoggi galt seit dem 2. Oktober als vermisst, nachdem er das saudi-arabische Konsulat in Istanbul betreten und nicht wieder verlassen hatte.

Mehr als zwei Wochen später gestand Saudi-Arabien die Tötung Khashoggis an jenem Tage ein. Der Journalist war 2017 ins Exil in die USA geflüchtet und hatte von dort unter anderem eine „Ein-Mann-Herrschaft“ in Saudi-Arabien kritisiert. Nach Erkenntnissen des US-Auslandsgeheimdienstes CIA soll Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman den Mord an dem regierungskritischen Journalisten Khashoggi angeordnet haben.

Foto: Fahne von Saudi-Arabien, über dts Nachrichtenagentur

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert