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Interview: Wie fokus digital die Branchen erobert 

fokus digital mit Hauptsitz in Berlin handelt es sich um eine Digitalagentur mit Spezialisierung auf IT und Web, Content Marketing, SEO-Optimierung, digitale Kommunikationskampagnen und benachbarte Themengebiete. Im Fokus steht die Beratung aktiver und potenzieller Kunden unterschiedlichster Branchen zu Chancen und Potenzialen im rasanten Online-Business. Mit erprobten Tools sowie Expertenwissen setzen die Spezialisten digitale Marketingstrategien für sämtliche Größenordnungen skalierbar um. Giovanni Bruno ist Co-Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Berliner fokus digital GmbH , einer Agentur für digitales Marketing mit Sitz in Berlin-Mitte. Gemeinsam mit den Co-Foundern Sebastian Schlimper (CIO) und Joschka Faust (CMO) gehört er zu den treibenden Innovatoren im Kontext der digitalen Transformation. Im Interview konnten wir Fragen zu aktuellen Anforderungen der digitalen Kommunikation stellen.

fokus digital Das Gründer-Team von fokus Digital (von links nach rechts): CMO Joschka Faust; CEO Giovanni Bruno, CIO Sebastian Schlimper
 

Herr Bruno, geben Sie uns einen Überblick Ihrer Vita?

Giovanni Bruno: Sehr gerne. Als Early Adopter bin ich mit der Digitalisierung aufgewachsen. Bereits im Alter von 18 Jahren habe ich meinen ersten Online-Shop eröffnet und sicherte mir den Bezug zu Chancen und Potenzialen im rasanten Online-Business. Mittlerweile, immerhin 13 Jahre später, hat das ein maßgeblich höheres Niveau erreicht. Folgerichtig weiterführend haben wir 2017 die fokus digital GmbH gegründet. Ich gehöre zum Landesvorstand der Deutschen PR-Gesellschaft, bin IHK-Ausschussmitglied Digitale Wirtschaft, außerdem IHK-zertifizierter Ausbilder für Markenkommunikation und eCommerce. Ebenso bin ich Keynote-Speaker, beispielsweise auf Kongressen der Pflegebranche, sowie Arbeitsgruppenleiter der „Berliner Digitalagentur“ der Senatsverwaltung Berlin und Lehrbeauftragter an Hochschulen, u.a. für PR und Journalismus.

Sie, Herr Schlimper, kümmern sich gewissermaßen um das Backup. Wie komplex sind im heutigen Kontext die Bereiche Programmierung und Web-Entwicklung?

Sebastian Schlimper: Die technologischen Anforderungen bewegen sich durchaus auf allerhöchstem Niveau. Insbesondere vor dem Hintergrund der sich immer weiter skalierenden und hochgradig vernetzten Informationstechnologien. Simples Programmieren ist längst Schnee vergangener Tage. Inzwischen gehen wir mit selbstlernenden Algorithmen und Chat-Bots um.

Herr Faust, Sie sind als CMO das dritte Gründungsmitglied. Ist effektive Eigenvermarktung in der digitalen Welt einfacher als im analogen Sektor?

Joschka Faust: Zunächst bietet die Digitalisierung ein immenses Spektrum der Vermarktungsvarianten. Mit den geeigneten Maßnahmen lassen sich die Interessen der Kunden und deren Kunden präziser und zugleich vielschichtiger herausarbeiten als in den langsam verblassenden analogen Tagen. Imagebildende Vermarktung ist einfacher, allerdings auch ungleich komplexer geworden. Und die Mitbewerber schlafen nicht.

Wie sieht Ihr Geschäftsmodell aus?

Giovanni Bruno: Mit unserem aktuell 12-köpfigen Agentur-Team bilden wir 360°-Lösungen für digitale Unternehmenskommunikation für klein- und mittelständische Unternehmen ab. Die Schwerpunkte liegen auf multiplikativen Instrumenten und Methoden im Online-Marketing, Consulting, Coaching, SEO, Social Media und Programmierung. Aktive und potenzielle Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen beraten wir zu Chancen und Potenzialen im rasanten Online-Business.

Mit welcher Zielsetzung haben Sie fokus digital gegründet und in welchen Branchen sind Sie aktiv?

Giovanni Bruno: Ich liebe digitale Themen und arbeite seit vielen Jahren in der Beratung von Unternehmen, die digital ihre Zielgruppe erreichen möchten. fokus digital ist das Produkt einer jahrelangen Erfahrungsphase; in dieser Gesellschaft treffen Spezialisten aufeinander, die ganzheitliche Marketing- und Kommunikationslösungen abbilden. Wir verstehen uns als digitale Marketing-Schnittstelle und unterstützen unsere Auftraggeber dabei, ihre Produkte und Services wirkungsvoll in die öffentliche Sichtbarkeit zu transportieren. Alle unsere Kampagnen sind Daten-gestützt, d. h., dass wir das Potenzial und die Nachfrage nachweislich messen und „vorhersehen“ können. Dies eröffnet in der digitalen Welt ungeahnte Möglichkeiten. Joschka Faust: Unsere Fokus-Branchen stammen aus dem Pflegesektor, dem medizintechnischen Bereich, Pharmazie, Forschung, Kliniken und Bildung. Selbstredend haben wir auch für Auftraggeber aus vollkommen anderen Segmenten - von Klein- und Mittelstand bis zu hochkarätigen Konzernen – Kampagnen konzeptioniert, projektiert und umgesetzt.

Woraus besteht digitale Kommunikation heutzutage?

Giovanni Bruno: Digitale Kommunikation braucht einen durchdachten, roten Faden. Entscheidende Basis ist die crossmediale Positionierung über relevante Online-Kanäle hinweg, die kongruente Präsenz mit geeigneten Inhalten auf Social-Media-Plattformen, dem firmeneigenen Blog, der Homepage als auch in redaktionellen Erwähnungen. Gerade die Medienarbeit spielt heute eine große Rolle, da digital immer gezielter nach Hintergrundinformationen gesucht wird, was für werbende Unternehmen immer ein großes Potenzial birgt. In diesem Zusammenhang definieren wir das Nutzerhalten der kundenspezifischen Zielgruppen, analysieren deren (Konsum-)Verhalten im Netz und erarbeiten die geeigneten Strategien.

Ist eine steigende Nachfrage von Unternehmen nach digitalen Kommunikationswegen erkennbar?

Giovanni Bruno: Definitiv, branchen- und spartenübergreifend sind die Entscheider zunehmend für den stattfindenden Wandel sensibilisiert. Die eklatante Dringlichkeit zu handeln, scheint angekommen zu sein. Wer künftig mit seinen Produkten oder Dienstleistungen wettbewerbsfähig sein will, kommt nicht drumherum, die digitalen Kommunikationswege zu bespielen und sich mit Themen wie Employer Branding, Reputation Marketing und User Generated Content auseinander setzen zu müssen.

Welchem Bedarf begegnen Unternehmen? Welche Handlungsempfehlungen haben Sie?

Giovanni Bruno: Sowohl im B2C- als auch B2B-Sektor ist der Bedarf immens. Potenzielle Kooperationspartner als auch Consumer informieren sich online. Die Erstbegegnung mit Produkt oder Dienstleistung findet im Gegensatz zur Vergangenheit weitaus seltener haptisch oder telefonisch statt. Es ließe sich sogar die These aufstellen, dass das Web inklusive der obligaten Beratungsdienstleistung zum eigentlichen POS (Point of Sale) geworden ist. Sebastian Schlimper: Die IT-Struktur muss leistungsfähig sein. Ebenso müssen die personellen Ressourcen entsprechend aufgestockt werden. Weiterbildung wird für Unternehmen immer wichtiger. Digitale Kommunikation ist eine Tätigkeit, die von fachkompetenten Spezialisten intern oder extern ausgeführt werden sollte, gerade dann, wenn mit Daten gearbeitet wird. Das als „notwendiges Übel“ neben dem sonstigen Tagesgeschäft zu erledigen, ist weder möglich noch wirtschaftlich, außerdem für das vertrauenswürdige Branding schlichtweg zu riskant.

Was ist Ihre Intention und gibt es so etwas wie einen Kodex in der digitalen Welt, an denen man sich halten kann oder sollte?

Giovanni Bruno: Wir sind alle infiziert von den Chancen und Möglichkeiten der digitalen Welt. Tagtäglich ist es mehr als interessant, die Transformation mitzuerleben und mitzugestalten, gerade dann, wenn Unternehmen interne und externe Prozesse digitalisieren. Ein tolles Beispiel ist das Mitarbeiter-Management in der Pflege, das zunehmend digitaler wird. Unsere Intention zielt deshalb in erster Linie weiterhin darauf ab, die Zusammenarbeit mit unseren bisherigen Kunden zu intensivieren und diese auch weiterhin bei den globalen Herausforderungen zu unterstützen. Digitale Medien und Vermarktungsmöglichkeiten sowie auch das Nutzerverhalten ändern sich permanent – wir bleiben quasi immer am Ball, um für die Kommunikationsstrategien unserer Klienten am Puls der Zeit zu bleiben. Dabei ist es uns auch ein dringendes Anliegen, uns für faire und saubere PR einzusetzen. Selbstverpflichtend halten wir uns an den Deutschen PR-Kodex, ebenso an die Charta der Vielfalt.

Herzlichen Dank für dieses Gespräch und weiterhin viel Erfolg!

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