Ursula von der Leyen, die derzeitige Präsidentin der Europäischen Kommission, hat kürzlich in einer leidenschaftlichen Rede vor dem Europäischen Parlament ihre Vision und ihr Arbeitsprogramm für die nächste Amtsperiode von 2024 bis 2029 präsentiert.
In ihrer Ansprache betonte von der Leyen die Notwendigkeit, die Europäische Union in einer Zeit zunehmender globaler Herausforderungen zu stärken und weiterzuentwickeln. Sie sprach sich für eine entschlossenere Klimapolitik aus, die den Kontinent bis 2050 klimaneutral machen soll. Außerdem forderte sie eine Vertiefung der europäischen Zusammenarbeit in Bereichen wie Digitalisierung, Forschung und Innovation.
Darüber hinaus ging von der Leyen auf geopolitische Themen ein und unterstrich die Bedeutung einer eigenständigeren und wehrhafteren EU-Außenpolitik. Angesichts des russischen Angriffskriegs in der Ukraine betonte sie die Notwendigkeit, die europäische Sicherheits- und Verteidigungsunion weiter auszubauen.
In ihrem Manifest skizzierte die Kommissionspräsidentin ihre Prioritäten für die nächste Legislaturperiode. Dazu gehören unter anderem die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit Europas, die soziale Marktwirtschaft sowie der Schutz der Rechtsstaatlichkeit in allen Mitgliedstaaten. Von der Leyen machte deutlich, dass sie für eine engagierte und zukunftsorientierte europäische Politik eintritt, die den Kontinent in Zeiten multipler Krisen stärkt und zusammenhält.
