Umwelt

Umwelt-Experte kritisiert Ferrero

Umwelt-Experte kritisiert Ferrero

Philip Heldt von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat den italienischen Süßwarenhersteller Ferrero heftig kritisiert, nachdem das Unternehmen die Aluminiumverpackung der Haselnuss-Schnitte „Hanuta“ durch Plastik ersetzt hat. „Es ist mir unbegreiflich, wie ein Hersteller in einer Zeit, in der Verbraucher auf das Thema Plastik und Müllvermeidung sensibel reagieren, eine Verpackung so ändert, dass das Produkt am Ende […]

Umweltministerin will Abkehr von "Wegwerfgesellschaft"

Umweltministerin will Abkehr von „Wegwerfgesellschaft“

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat größere Anstrengungen bei der Vermeidung von Plastikmüll gefordert. Neben mehr Anreizen für umweltfreundliche Verpackungen wolle sie auch strengere Regeln für das Recycling von Plastikprodukten durchsetzen, sagte Schulze am Donnerstag im RBB-Inforadio. „Bis jetzt wird ungefähr 36 Prozent des Plastiks wieder recycelt und wir setzen das jetzt hoch auf 60 Prozent.

Studie: Braunkohlekraftwerke stoßen zu viele Stickoxide aus

Studie: Braunkohlekraftwerke stoßen zu viele Stickoxide aus

Bei zwei Dritteln der großen Braunkohlekraftwerke in Deutschland haben die Emissionen zuletzt über den neuen EU-Schadstoffgrenzen gelegen, die ab 2021 greifen und bis August in deutsches Recht hätten überführt werden müssen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Ökopol-Instituts im Auftrag des BUND und der Klima-Allianz Deutschland, über die das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochsausgaben) berichtet. „Die

Wissenschaftlerin: Trend zur Gartenbeleuchtung besorgniserregend

Wissenschaftlerin: Trend zur Gartenbeleuchtung besorgniserregend

Die Berliner Wissenschaftlerin Sibylle Schroer hält den Trend zur Gartenbeleuchtung für besorgniserregend. „Balkone und Gärten werden mittlerweile zu stark beleuchtet“, sagte die Expertin für Lichtverschmutzung vom Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Für Mensch, Umwelt und Tiere sei dieser Trend „besorgniserregend und schwer regulierbar“, sagte die wissenschaftliche Koordinatorin der IGB-Arbeitsgruppe

Wirtschaft unterläuft EU-Kontrollen zum Schutz vor Chemikalien

Wirtschaft unterläuft EU-Kontrollen zum Schutz vor Chemikalien

In Europa können im großen Stil gesundheits- und umweltgefährdende Chemikalien im Einsatz sein. Das zeigt eine Untersuchung deutscher Behörden, über die die „Süddeutsche Zeitung“ (Freitagsausgabe) berichtet. In Alltagsgütern wie Lebensmitteln, Möbeln, Farben, Parfum oder Kinderspielzeug werden demnach Tausende Tonnen von Substanzen verwendet, ohne hinreichend auf Risiken geprüft zu sein. Mindestens ein Drittel aller in Europa

Kaufland kritisiert geplante EU-Handelsrichtlinie

Kaufland kritisiert geplante EU-Handelsrichtlinie

Die Handelskette Kaufland will einen Passus in der geplanten EU-Richtlinie gegen unfaire Handelspraktiken verhindern. Laut Kaufland würde dieser es Händlern verbieten, von Lieferanten höhere Umwelt- und Tierwohlstandards einzufordern als die gesetzlichen Mindestbedingungen, berichtet die „Heilbronner Stimme“ (Freitagsausgabe). „Man darf Tier- und Umweltschutz nicht dermaßen reglementieren“, sagte Kaufland-Einkaufsvorstand Frank Hirnschal der Zeitung. „Unternehmen, die höhere Standards

Noch mehr Kommunen wollen Diesel-Intensivstädte werden

Noch mehr Kommunen wollen Diesel-Intensivstädte werden

Nach dem Dieselkompromiss der Bundesregierung wollen mehr Städte als ursprünglich geplant zur Kategorie der Intensivstädte gezählt werden. In diesen 14 Kommunen mit einer gesundheitsschädlichen Stickoxid-Belastung von mehr als 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel soll es spezielle Programme zur Luftreinhaltung geben. Gefördert werden soll die Nachrüstung von kommunalen Fahrzeugen sowie von Handwerkern und Privat-Pkw.

Neues Hambach-Gutachten: Zweifel am Braunkohle-Bedarf von RWE

Neues Hambach-Gutachten: Zweifel am Braunkohle-Bedarf von RWE

Wenige Tage, bevor die umstrittene Rodung des Hambacher Forstes durch den Energieriesen RWE eigentlich beginnen sollte, hat die Bundestagsfraktion der Grünen ein Gutachten vorgelegt, das den Sinn der geplanten Abholzung grundsätzlich infrage stellt. Wie der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, haben die Wissenschaftler berechnet, dass RWE für den Betrieb seiner Braunkohlekraftwerke nur noch rund

Studie: Enorme Mengen an Mikroplastik in Kosmetik

977 Tonnen Mikroplastik und 46.900 Tonnen gelöste Polymere gelangen jährlich in Deutschland allein aus Kosmetikprodukten sowie Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln (WPR) ins Abwasser. Das sind Ergebnisse einer Studie, die vom Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT im Auftrag des NABU erhoben wurden. Kläranlagen können die Inhaltsstoffe nicht vollständig abfangen, daher gelangt Mikroplastik trotz Abwasserreinigung

Nach oben scrollen